Energie zu sparen gehört mittlerweile in vielen Haushalten zum Alltag dazu. Aber was kann man tun, um tatsächlich noch mehr einzusparen, wenn plötzlich die Jahresabschlussrechnung einen weitaus höheren Betrag als im Vorjahr aufweist?

Heizung
Es ist bekannt, dass eine veraltete Heizung oftmals ein regelrechter Energiefresser sein kann. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Heizung nicht regelmäßig von einem Fachmann gewartet wird. Eine Wartung beinhaltet auch eine Entlüftung der Heizkörper, damit diese eine gleichmäßige Wärme im Raum verteilen können.
Alte Heizkörper sollten erneuert werden. Das kann eine Einsparung von bis zu 40 % erwirken. Auch eine moderne Heizungsanlage kann unter Umständen einen deutlich geringeren Verbrauch des Heizmaterials zur Folge haben und damit Kosten senken.
Platzieren Sie weder Möbel noch Gardinen vor den Heizkörpern. Diese schlucken unnötig die Wärmeabstrahlung.
Während der kalten Jahreszeit sollten auch bei Abwesenheit alle Heizkörper auf Temperaturen von 16 bis 18 Grad Celsius eingestellt werden, da die Feuchtigkeit der Luft aufgenommen werden muss, um einer Schimmelbildung vorzubeugen. Bei Anwesenheit der Bewohner sollten die Räume eine Temperatur von 22 Grad Celsius nicht überschreiten, da jedes zusätzliche Wärmegrad mehr Energie verbraucht und damit die Kosten steigen lässt. In Schlafräumen sind Temperaturen von 18 Grad Celsius ausreichend.

Wasser

Tropfende Wasserhähne können im Jahr bis zu 33 Badewannen füllen. Achten Sie deshalb darauf und schaffen möglichst schnell Abhilfe. Gönnen Sie sich höchstens einmal wöchentlich ein Vollbad, auch beim Duschen wird man sauber. Für das Duschen gilt jedoch auch die Regel, nicht Wasser sinnlos im Abfluss während des Einseifens verschwinden zu lassen. Hier sollte daran gedacht werden, den Hahn zu schließen. Ebenso sollte man sich beim Zähneputzen verhalten.
Wenn Sie im Urlaub sind, sollten Sie die Warmwasserversorgung ganz ausschalten, ansonsten wird warmes Wasser ständig neu bereitet, obwohl es zu dieser Zeit niemand benötigt. Und trotzdem kostet es Energie.

Strom
Die kleinen Tricks, wie man Strom spart, hat man meist schon gehört. Aber haben Sie tatsächlich schon auf den Stand-by-Modus an allen Geräten verzichtet? Hier lohnt es sich wirklich, in Steckdosen mit Schaltern zu investieren, die ebenso per Fernbedienung alle Geräte in den Off-Modus versetzen. Der Stand-by-Modus kann für ein Gerät im Jahr bis zu 15 Kilowattstunden Strom benötigen.
Wärme erzeugende Geräte sind wahre Stromfresser. Füllen Sie daher Waschmaschine und Geschirrspüler vollständig und verzichten Sie auf hohe Temperaturen. Dies ist zumeist unnötig und pure Energieverschwendung. Auch auf einen Wäschetrockner sollten Sie nur in Ausnahmefällen zurückgreifen.
Kochen Sie effizient, in dem Sie auf die richtige Größe der Kochtöpfe achten sowie die Restwärme bei Elektroherden ausnutzen. Das Erwärmen von kleinen Restmengen ist günstiger, wenn es in der Mikrowelle erfolgt.